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Die Fellzeichnung der Panthera

Diese Seite beschäftigt sich eingehend mit der Fellzeichnung der Panthera. Mit Ausnahme des Löwen, der bekanntlich keine Flecken besitzt, und des Tigers, der Streifenkatze, besitzen alle übrigen Panthera eine Fleckenzeichnung. Doch sind Flecken nicht gleich Flecken. Sie werden erfahren, dass die Spezies der Großkatzen anhand der Fellzeichnung eindeutig voneinander unterscheidbar sind.

Tiger

Tiger Die Grundfarbe des Tigerfells reicht von Stroh-Gelb über Orange bis zu einem dunklen Ockerfarbton. Die Ausprägung der Grundfarbe ist dabei abhängig von Lebensraum und Unterart. (z.B. fällt die Fellfärbung des Sibirischen Tigers heller aus als die seiner in wärmeren Gefilden lebenden Artgenossen.) Das Fell an Teilen von Gesicht, Hals, Beininnenseiten, Brust und Bauch ist weiß bis cremefarben. Auch die Länge und Dichte des Fells unterscheidet sich in Abhängigkeit von Unterart und Lebensraum. (Je kälter es wird, desto dichter und länger muss das Fell sein.) Doch das auffälligste Tigermerkmal ist die gestreifte Fellzeichnung. Dabei nehmen die Streifen unterschiedlichste Brauntöne bis hin zu Schwarz an. Die jeweiligen Unterarten unterscheiden sich zudem in Farbe und Anzahl der Streifen. Jedoch gestaltet es sich sehr schwierig, die jeweiligen Unterarten anhand ihrer Fellzeichnung voneinander zu unterscheiden, da Fellfarbe und Streifenzeichnung innerhalb einer Subspezies variieren können. Selbst bei einem Exemplar kann gar die Streifendichte variieren.
Jedoch gibt es bei Tigern Abweichungen von der Norm. Da ist die Rede von melanistischen und leukistischen Tigern, sowie von Tabbies. Mehr informationen hierzu findenn Sie auf der Seite abnormale Fellzeichnungen.

Leoparden

Leopard Die Grundfarbe des Leopardenfells reicht von Strohgelb über Rehbraun bis hin zu einem Ockerfarbton. Dabei ist die Ausprägung der Fellfarbe stark vom Lebensraum des Individuums abhängig. Auch bei dem Leoparden sind Teile des Gesichts, Halsunterseite, Beininnenseiten, Brust und Bauch weiß oder zumindest heller gefärbt als der Rest des Fells. Wie beim Tiger ist auch hier Länge und Dichte des Fells abhängig von den in der jeweiligen Region herrschenden Klimaverhältnissen. Leoparden besitzen im eigentlichen Sinne keine Flecken; vielmehr sind es kleine Rosetten, die dunkelbraun bis schwarz ausgeprägt sein können. In ihrem Innern befindet sich jeweils ein hellbrauner Farbfleck. Diese Rosetten befinden sich am Rücken, an Flanken und Beinen, während der Rest mit gepardenähnlichen Tupfen bedeckt ist. Die Schwanzspitze des Leoparden ist weiß. Informationen über den Panther befinden sich auf der Seite abnormalen Fellzeichnungen.

Jaguare

Jaguar Von Gelb bis braun reicht das Spektrum der Farben, die das Fell des Jaguars annehmen kann. Auch bei ihm sind Teile des Gesichts, Bauch- und Brustfell, Halsunterseite und Beininnenseiten manchmal weiß, jedoch stets heller als die restlichen Partien. Wie beim Leoparden besitzt der Jaguar eine Rosettenzeichnung, deren Elemente, die im Innern einen braunen Farbfleck besitzen, jedoch weit größer ausgebildet sind als bei seinem afrikanischen Verwandten. Die Rosetten sind dabei dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Auch bei dem Jaguar sind die Rosetten am Rücken, an Beinen und Flanken zu finden, während der Rest mit halben Ringen und gepardenähnlichen Tupfen versehen ist. Im Gesicht besitzen Jaguare im Bereich der Schnurrhaare beidseitig einen auffälligen, schwarzen Fleck.
Wie beim Leoparden gibt es auch unter den Jaguaren schwarze Exemplare. Näheres hierzu finden Sie auf der Seite abnormale Fellzeichnungen.

Geparde

Gepard Die Grundfarbe des Gepardenfells reicht von Beige bis hin zu Rehbraun. Dabei ist die Ausprägung der Fellfarbe vom Lebensraum und der Subspezies des Individuums abhängig. Auch bei dem Leoparden sind Teile des Gesichts, Halsunterseite, Beininnenseiten, Brust und Bauch heller gefärbt als der Rest des Fells. Geparden besitzen ein glattes, kurzes Fell, dessen Flecken etwas flauschiger sind als das Grundfell. Die Tupfen, die in ihrer Größe variieren, sind braun bis schwarz gefärbt und nehmen ab Mitte des Schwanzes zum Ende hin die Form von Ringen an. Das Schwanzende ist dabei schwarz, versehen mit einer weißen Spitze. Das auffälligste Erkennungsmerkmal eines Geparden neben seiner schmalen Silhouette sind seine unverwechselbaren Tränenstreifen, die sich von den inneren Augenwinkeln über die Wangen bis hin zu den Mundwinkeln erstrecken.
Die Fellzeichnung des Königsgeparden wird auf der Seite abnormale Fellzeichnungen beschrieben.

Für gewöhnlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Daher lassen Sie die Bilder einfach auf sich einwirken. Es ist klar, dass es schwerer ist, den Jaguar von dem Leoparden aufgrund der Fellzeichnung zu unterscheiden, als Leopard oder Jaguar vom Löwen oder Tiger. Aber da helfen auch die Körperproportionen. Z.B. ist der Jaguar schwerer, hat somit einen massigeren Körperbau als der Leopard und hat eine andere Kopfform.

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