Einführung
Herzlich willkommen in Canilobo's Den! Lehnen Sie
sich zurück, und lassen Sie sich entführen in die faszinierende
Welt des Canis Lupus; gleiten Sie ab in die Katakomben der mythologischen und
geheimnisumwobenen Gestade der Werwölfe, und wagen Sie ruhig einen
Blick in die Welt der Pantherae.
Erfahren Sie, was es bedeutet, ein Leben als Wolf innerhalb eines
Rudels, ein Leben für die Wolfsgemeinschaft zu führen. Wahrscheinlich ist
Ihnen noch nicht bewußt, wie eng der Haushund mit seinem Vorfahren, dem
Grauwolf, verwandt ist und woher seine unbeschreibliche Treue zum Menschen
stammt.
Schließen Sie die Augen, stellen Sie sich eine nordische Winterlandschaft
weitab von jeglicher Zivilisation vor. In Ihrer Nähe vernehmen sie das
schauerliche Geheul eines Wolfsrudels und nach einigen Augenblicken prescht
ein Wapiti fluchtartig an ihnen gefolgt von fünf bis sechs Wölfen vorbei.
Haben Sie das Bild vor Ihren Augen?
Was Sie nicht wie das panische, chancenlose Wapiti wissen, ist die Existenz
zweier weiterer Wölfe, die in entgegengesetzter Richtung lauernd auf ihren
Einsatz warten, um den Fluchtweg des Beutetieres abzuschneiden und es zu
stellen.
Erfahren Sie mehr über diese schöne, anmutige Spezies, der von dem Menschen
völlig mißverstanden ein schlechter Leumund anhaftet und die überall, wo sie
gesichtet wird, erbarmungslos abgeschlachtet wird. Lernen sie mehr über
die wahre Natur dieses schützenswerten Raubtieres.

Sie sind unbezwingbar kraftvoll, jedoch immer elegant und geschmeidig, vorsichtig
und überlegt, aber jederzeit souverän und kompromißlos, verspielt, manchmal
verschmust, gleichzeitig aber unzähmbar wild. Müßte man nun versuchen, diese
scheinbar unvereinbaren Eigenschaften einem Lebewesen zuzuordnen, so muß
die Wahl unweigerlich auf eine Katze fallen...
Auch die Pantherae haben einen Platz in Canilobo's Den
gefunden, die zweifellos neben dem Wolf zu den elegantesten und faszinierendsten
Lebewesen auf der Erde gehören. Es ist eine Tatsache, dass die Pantherae die wohl
am perfektesten ausgestatteten Landraubtiere sind. Und wer stand nicht
schon einmal (entweder im Zoo oder im Zirkus) vor dem Käfig eines Löwen,
Tigers oder des Leoparden. Gehen sie in sich und versuchen sie nochmals die Aura
dieses kraftvollen Tieres aufzunehmen. Waren Sie nicht wie hypnotisiert
von den geschmeidigen, kraftvollen Bewegungen dieser stolzen, anmutigen
Wesen? Und jetzt projizieren Sie das Bild des Löwen oder Leoparden in die
Wildnis der Savanne und beobachten Sie, wie diese mächtige Katze plötzlich
hochschnellt, drei Meter aus dem Stand in die Luft springt, um einen Geier,
der sich ihrer Beute annähern wollte, zu vertreiben.
Es wäre doch schade, wenn wir solche Szenen nur noch aus irgendwelchen
Filmarchiven ausgraben könnten, weil der Mensch diese Raubtiere längst
ausgerottet hat.
Schauen Sie doch einfach mal bei den Pantherae vorbei. Sie sind dort
herzlichst willkommen.
Werwölfe − anthropomorphe Gestalten, die sich bei Vollmond(?) in (Halb-)Wölfe
verwandeln und in ihrer nächtlichen Existenz rohes Fleisch verzehren,
vorzugsweise Menschenfleisch. Soviel zur Hollywood-Darstellung dieser
Sagengestalten. Aber, was steckt wirklich hinter dem Begriff der
Lycanthropie?
Werwölfe sind nicht die einzigen Shapeshifter, die in den Mythologien
verschiedener Kulturen vorkommen. So tauchen neben dem Werwolf, der der
bekannteste Shapeshifter ist, Werleoparden, -tiger, u.s.w. auf. Sind
Werkreaturen krankhafte Ausuferungen von FURs?
Falls eine dieser Fragen Ihr Interesse weckt, sollten Sie einen Blick in die
Werwolfsektion werfen.

Wer der Science-Fiction nicht abgeneigt ist und Interesse an einem interessanten
Roman hat, in dem es um die eben genannten Spezies geht, kann hier
darüber hinaus eine Leseprobe meines Romans
Metamorphosis erhalten.
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